Investieren Sie auch in die Zukunft?

Kluge Menschen haben immer auch die fernere Zukunft mit im Blick. Kein Unternehmen kann ohne eine gründliche mittel- und langfristige Personalplanung überleben. Die Basis für eine solche Planung bilden die "Schulscharfen Ausschreibungen". Über diese Ausschreibungsverfahren erhalten Sie die Bewerbungsunterlagen vieler Bewerberinnen und Bewerber. Nutzen Sie diesen Pool für Ihre Personalplanung, indem Sie die nicht zum Zuge gekommenen Bewerberinnen und Bewerber in einer Bewerberdatei festhalten.

Sie benötigen immer wieder auch kurzfristig Vertretungslehrerinnen und Vertretungslehrer. Wir haben das immer so gehandhabt, dass wir dann aus unserer Übersicht die Kolleginnen und Kollegen mit den gesuchten Fächerkombinationen abtelefoniert haben, die wir in Bewerbungsverfahren schon kennengelernt hatten. Häufig hatten diese noch keine Stelle und waren froh, bis zum nächsten Bewerbungsverfahren eine Vertretungsstelle zu bekommen. Das hat uns in den plötzlich auftretenden Engpässen immer geholfen.

 

Nun zu den Einstellungsverfahren

Die wichtigste Regel lautet:

 

Behandeln Sie die Kandidatinnen und Kandidaten die Sie zu Einstellungsgesprächen eingeladen haben  so, als seien es wichtige und wertvolle zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Oft ist es so, dass diese Bewerber/innen eigentlich schon eine andere Schule als "Zielschule" im Auge haben, die Bewerbung an Ihrer Schule ist nur eine Absicherungsbewerbung, falls bei der eigentlichen Zielschule etwas schief gehen sollte. Wir haben es öfter erlebt, dass unsere Bewerberinnen und Bewerber sehr überrascht waren über die vorzügliche Behandlung an unserer Schule, über die freundliche und entspannte Art des Bewerbungsgesprächs, dass sie sich am Ende dann doch für uns entschieden haben. Die Konkurrenz zwischen den Schulen und den Schulformen ist recht groß, vor allen Dingen im Bereich der sogenannten Mangelfächer.

 

Woran Sie auf jeden Fall denken sollten am Tag der Einstellungsgespräche:

Wegweiser zum Vorbereitungsraum und Gesprächsraum, Abstellen einer Person zur Betreuung der Bewerber/inn, Versorgungen der Bewerber/innen mit Kaffee / Tee / Mineralwasser und Brötchen.

 

Achten Sie darauf, dass der Zeitplan eingehalten wird und die Bewerber/innen zeitnah über Ihre Entscheidung informiert werden. Das ist ein sehr sensibles Gespräch, bereiten Sie sich gründlich darauf vor!

Denken Sie immer daran, Ihre Bewerberinnen und Bewerber haben ihre Referandarzeit erfolgreich abgeschlossen. Das Einstellungsgespräch ist keine dritte Staatsprüfung!

Sie wollen etwas über die Ideen, die Kreativität, die gemachten Erfahrungen und die pädagogische Grundeinstellung erfahren.

Nehmen Sie nach einer kurzen Vorstellungsrunde den Bewerberinnen und Bewerbern die Spannung, geben Sie ihnen die Möglichkeit, selbst ein wenig frei sprechen zu können, bevor Sie mit Ihren Fragen mit verteilten Rollen beginnen. Schulleiter/innen müssen nicht die alleinig Sprechenden in den Einstellungskommissionen sein, fragen Sie mit verteilten Rollen, das gibt eine offenere Gesprächsatmosphäre.